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Bugholz Goes Contemporary

Siko und Ernst Zdrahal

21 Bilder zu Thonet-Bugholzmöbeln
von Silva „Siko“ Konrad
und Ernst Zdrahal

2019 feierte Thonet sein 200-jähriges Jubiläum.

1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien, um hier die von ihm entwickelten Bugholzmöbel zu perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts zu begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Sessel Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute meistverkauften Möbelstücke der Welt, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs.

Das MAK verwahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an Bugholzmöbeln, die in der Ausstellung im Jahr 2019 durch hervorragende internationale Leihgaben ergänzt wurden. So werden nicht nur materialtechnologische Entwicklungsschritte, sondern auch typologische Parallelen und ikonografische Affinitäten sichtbar.
(Quelle: www.mak.at/thonet2019)

Silvia „Siko“ Konrad nähert sich aus diesem Anlass dem Thema künstlerisch, mit teilweise sehr dekorativen Gestaltungsebenen: der Thonetsessel und weitere Möbel stehen im Mittelpunkt und das Ornament füllt das Bildwerk aus. Musterhaft anmutend angelegt, entweder der Sessel oder das Ornament, lassen die Textildesignausbildung der bildenden Künstlerin Siko sichtbar und spürbar werden. Die Werke wurden am Computer gestaltet und zusammengesetzt, auf gewebten Polyester ausgedruckt und von Hand weiterbearbeitet sowie malerisch vollendet.

Ernst Zdrahal zeigt mit seinem Zugang zu den Möbelstücken stark humoristische, teils sehr verspielte Züge. Komposition und Farbenspiel dominieren die erfrischenden Werke. Die fast schon plakativ wirkenden Bilder zeigen einen kleinen aber spannungsgeladenen Einblick in das vielschichtige künstlerische Schaffen und das enorm große Oeuvre des Künstlers und in seiner speziell entwickelten und ausgeklügelten malerischen Technik.

2021 entstanden durch die beiden Künstler 20 Werke im Format
50 × 70cm (Hoch-, und Querformat) sowie ein Werk ist aus dem Jahr 2009 im Format 100 × 80 cm von Ernst Zdrahal.

Projektidee und Initiative: Siko 2020

Link zum Onlinekatalog

VisierART © by siko2020

Einfache Corona-Schutz-Visiere für Menschen in Corona-Zeiten, entweder neutral und praktisch oder mit künstlerischem Design (beeinträchtigt die Sicht nicht)! Anwendung nur gemeinsam mit einem MNS (Mund Nasen Schutz).

Anfertigung von individuellen, künstlerischen Designs (eventuell) ebenso verhandelbar.

Für jeden Kopfumfang, da mit Klettband gefertigt.

Folienbereich mit Desinfektionsmittel reinig-bar.

Solange der Vorrat reicht…

Kontakt und Bestellungen ausschließlich per Email und mit Angabe der Liefer- und Rechnungsadresse unter:

sikoart(at)sikoart.com

Details:

Die neutralen Schutzvisiere sind gefertigt aus laminierter Folie (A4). Klettband und Trittschalldämmung/Pe-Schaumfolie für weichen Halt an der Stirn. Mit Heftklammern befestigt.

Die künstlerischen Schutzvisiere sind gefertigt aus laminierter Folie (A4) in welcher ein Goldbindefaden eingearbeitet ist. Klettband zur Größeneinstellung und Trittschalldämmung/Pe-Schaumfolie für weichen Halt an der Stirn. Mit Heftklammern befestigt.

Die Idee der künstlerischen Gestaltung war naheliegend, auf Grund der Laminierfolie, in die ja sehr viele flache Materialien einzuarbeiten sind. Aus diesem Grund können auch vom Kunden gewünschte Designs gestaltet werden (verhandelbar). Der Ideenfindung, Design und Gestaltung sind „beinahe“ keine Grenzen gesetzt.

Bestellungen sind laufend und jederzeit möglich.

Zwei Corona-Schutzvisiere sind als Schenkung an das Haus der Geschichte Österreich der ÖNB gegangen (Juni 2020).

Zwei Corona-Schutzvisiere sind als Schenkung an das Wien Museum gegangen (Juni 2020).

Ein Kunstprojekt von siko 2020*

Fest der Miniaturen

Gemeinschaftsausstelung von 13 Künstlerinnen und Künstlern mit etwa 150 kleinen Werken (bis 20X20cm), kuratiert und organisiert von Monika Frank

Eröffnung der Ausstellung in der BULB Kunstwerkstätte, Wolfgang Schmälzlgasse 19, 1020 Wien, am Freitag den 22.11.2019 um 19:00

Vernissage, Freitag 22. November 2019 um 19.00 Uhr

Einführende Worte zur Ausstellung spricht Silvia Konrad

Finissage mit Musik, Sonntag, 24. November um 17.00 Uhr

Hans Heisz Gitarre – Josef Novotny Electronics

Einem philosophisch-emotionalen Gespräch gleich, begegnen sich der Multikünstler Hans Heisz mit seiner Fender Jim Root und der Organist und Elektroniker Josef Novotny im Rahmen der Ausstellung – und stellen dabei manch gewagte tonale These in den Raum.

Ausstellungsdauer 22. bis 24. November 2019, Geöffnet von 16.00 – 19.00 Uhr

Beitrag von SIKO: MiniARTuren, 10 Blumenbilder NEU 2019

WienHustopece

Kunstsalon Wien-Hustopeče 2019

Bilateraler Kulturaustausch seit 2009

KünstlerInnen aus Wien:
Umělci z Vídně:

Ulrike Chladek, Evelyn Doll, Bernhard Kulisz  (1942 – 2016), Herbert „LAHERB“ Langmüller (1943 – 2018), Silvia „SIKO“ Konrad, Martina „TINEDA“ Eder

KünstlerInnen aus Hustopeče:
Umělci z Hustopečí:

Robert Buček, Marie Grůzová, Bohuslav Janovský, Pavel Klak, Martina Klaková, Jiřina Kulíšková, Michal Mikulič, Jarmila Milotová, Roman Müller, Jana Rozková

Musikalische Eröffnung / Hudební vystoupení: Cimbálová muzika

VONICA z Krumvíře / Zymbalmusik VONICA aus Krumvíř (Südmähren – Hanakische Slowakei) unter der Leitung von Jan Zaviači

Stadtmuseum und Galerie Hustopeče in Mähren pflegt die Kulturen an der Grenze. Also auch die künstlerischen Beziehungen zu Österreich – zu Niederösterreich und zu Wien. Über die Jahrhunderte sind diese Gegenden verbunden gewesen. Aus dieser Sicht sind die Jahre 1918–1989 nur sehr kurz – fast episodisch gewesen. Auch T. G. Masaryk, dessen Mutter aus Hustopeče stammte, hat gesagt: „Für den Jungen aus meinem Kreis gab es nur eine Hauptstadt: Wien. Wir beide (die Tschechen und die Österreicher) sind jetzt die Bürger der gemeinsamen Europäischen Union, also es ist in unseren Händen und Herzen, ob wir das Beste, was zwischen uns einst enstanden ist, wieder beleben.

Mgr. Soňa Nezhodová, Phd., Direktorin und Kuratorin, Stadtmuseum und Galerie Hustopeče

IDENTITIESAUF SPURENSUCHE IN EUROPÄISCHEN BILDUNGSLANDSCHAFTEN

Zwanzig Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhang“ besucht eine steirische Künstlerin, welche in Wien lebt und arbeitet, die süd­mährische Stadt Hustopeče in der Tsche­chischen Republik. KünstlerkollegInnen haben sie auf eine unkomplizierte Ausstel­lungsmöglichkeit im Stadtmuseum und Ga­lerie Hustopeče aufmerksam gemacht. Was damals als Kurzbesuch in ein Nachbarland seinen Ausgang nahm, entwickelte sich sehr rasch zu einer spannenden Reise in die Eu­ropäische Geschichte.

104 Kilometer von Wien entfernt, ist die „Weinstadt“ Hustopeče nach nur etwas mehr als einer Stunde Autofahrt zu erreichen. Doch nicht nur die ausgezeichneten Weine, welche in dieser Region erzeugt werden, sind die Reise wert, auch ein ganz großer Philosoph und Europäer, der erste tsche­choslowakische Präsident Tomas Garrigue Masaryk, hat seine Wurzeln in dieser Regi­on. TGM’s Mutter wurde in Hustopeče gebo­ren und fand am Stadtfriedhof in Hustopeče, gemeinsam mit Masaryk´s Vater, die letzte, gemeinsame Ruhestätte.

„Am Schicksal des tschechischen Philoso­phen und Politikers Tomas Garrigue Masaryk wird deutlich, wie in Mitteleuropa die Idee des neuen Europas entstanden, und aus welchen Wurzeln sie entsprossen ist. Als Reichstags­abgeordneter trat er erbarmungslos gegen unrechte Urteile auf und wurde so als Natio­nalist bezeichnet. Als er von der Nicht-Refor­mierbarkeit Österreichs-Ungarns zu einem föderativen Staat überzeugt war, begann er nach Ausbruch des ersten Weltkrieges für ei­nen selbstständigen tschechoslowakischen Staat zu kämpfen und nach Beendigung des Krieges wurde er sein erster Präsident. Sein ganzes Leben kämpfte er für Humanismus, Demokratie und Gerechtigkeit, setzte sich für sie ein und trug mit seinen Publikationen und seiner konkreten politischen Tätigkeit zum Aufbau der Grundlagen für das heutige Streben nach einem modernen vereinten Eu­ropa bei. (Josef Maňák, Masaryk-Universität Brünn, Vorwort zum Studientext „Zur Idee des neuen Europa in Mitteleuropa, Tomas G. Masaryk 1918“)…“

Die Ausstellung von Alfons, der Künstler­gruppe Hustopeče, im Bezirksmuseum Meidlingin Wien, ermög­licht dem Betrachter/der Betrachterin eine sinnlich wahrnehmbare Reise in eine Mittel­europäische Bildungslandschaft, welche nicht nur geografisch die Region Hustopeče – Wien sondern auch das geistige Schaffen der in ihr agierenden Menschen darstellt.

Herausragende Persönlichkeiten wie die Po­litiker Tomas G. Masaryk, Karl Renner und Adolf Schärf, wie die Künstler Alfons Mucha und Franz Werfel, haben im Sinne des neu­en Europas schon in der Vergangenheit in und für diese Region sichtbare Zeichen ei­nes kreativen Miteinander gesetzt. Es be­steht begründete Hoffnung, dass heutige Generationen aus der Europa-Region Hustopeče Wien sich ihrer Gemeinsam­keiten besinnen, und daraus großen Nutzen ziehen.

Kurt Sedlak, Kulturvermittler

„Die Kunst zeigt sich in einer Sprache, die keine Übersetzung verlangt. Sie kann von allen Menschen gleichermaßen verstanden und erlebt werden…“

Zehn Künstlerinnen und Künstler der KünstlerInnengruppegruppe ALFONS, welche sich im südmährischen Weinort Hustopeče zusammengeschlossen haben, präsentieren Ihre vielschichtige, zeitgenössische  Werkschau, gemeinsam mit sechs Künstlerinnen und Künstlern aus Wien unter dem Titel „Österreichisch-Tschechischer Kunstsalon Wien – Hustopeče“.

Das länderübergreifende, kulturelle Austauschprojekt, welches an zwei Standorten in der Europaregion und Wien (AT) und Hustopeče (CZ) umgesetzt wird, findet seine direkten Bezüge sowohl in der Kunst als auch in der Tradition, und ist für alle Beteiligten eine Spurensuche, auf dem Weg zu individueller und kollektiver Identität.

Mit unterschiedlichsten Ausdruckformen und Medien wie Malerei, Grafik, Collage, Illustration, Mischtechnik, Fotografie, Keramik und Skulptur versuchen alle Künstlerinnen und Künstler dabei authentische und spannungsgeladene Wegmarken zu setzen.

Der mit dieser bilateralen Ausstellung gemeinsam gewählte Weg führt sowohl inhaltlich als auch  historisch besehen, durch eine für die Handlungsorte Wien und Hustopeče, wichtige europäische Bildungslandschaft.

Tomas G. Masaryk, Karl Renner und Adolf Schärf, allesamt Präsidenten ihres Landes haben, die Wurzeln ihrer Herkunft in der Region um Hustopeče. Diese Tatsache ist ein Grund, auf dem Gebiete der künstlerischen Zusammenarbeit auch die historischen Verbindungen der Projektpartner herauszuarbeiten, zu intensivieren und für Zukünftiges nutzbar zu machen.

Diese Ausstellung ist die dritte Ausstellung von ALFONS in Wien. Die Musikalische Eröffnung der Präsentation wird von Cimbálová muzika VONICA z Krumvíře  (Zymbalmusik VONICA aus Krumvíř (Südmähren – Hanakische Slowakei)) unter der Leitung von Jan Zaviači gestaltet.

Der rege Kulturaustausch zwischen Tschechien und Österreich, also zwischen dem Stadtmuseum und Galerie Hustopeče und SIKO (Silvia Konrad) feiert in diesem Jahr 2019 sein 10-jähriges Jubiläum!

Mit diesem Kunstprojekt wird allen interessierten Menschen, in vielfältiger Weise, beinahe schon dokumentarisch, die intensive Beschäftigung aller Beteiligten deutlich sichtbar gemacht. Die einzelnen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler erzählen Ihre ganz persönliche Geschichte, die Geschichte der Menschen – des Landes – und die des Ortes wie auch der Zeit der Entstehung gleichermaßen.

Dabei begeben sich Kunst und Tradition in ein Spannungsfeld, welches als Kraftquelle genutzt werden kann.

Silvia Konrad  SikoART*, Bildende Künstlerin und Ausstellungsmacherin

Dokumentation als PDF:

Zigarettenprojekt 2004

2003 trat eine neue Verordnung in Kraft: Seit dem 1. Oktober 2003 sind in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und in der Schweiz deutlich sichtbare Warnhinweise auf beiden Breitseiten jeder Zigarettenpackung vorgeschrieben. 2004 reagiert die Künstlerin Siko auf diese Beschriftung mit ihrem „Zigarettenprojekt“. Sie sammelt… Weiterlesen